Planung

SALUS  PUBLICA  SUPREMA  LEX

Neubau

Zurück zu einfacher Handwerks-Architektur mit möglichst wenig Ressourcenverbrauch. Zurück zu reinen Baustoffen. Zurück zu Gesundheit und Ästhetik. Die derzeit etablierten, fast immer übertriebenen, teils riskanten und verantwortungslos kurzlebigen anmaßenden Glaskästen und Dämmkonstruktionen (z. B. „Wärmedämmverbundsystem“) in Verbindung mit fragwürdigen Heiz-, Kühl- und Lüftungs-Systemen führen neben vielen Bauschäden oft zu Wohnformen und Arbeitsbedingungen, die die Menschen beeinträchtigen, gar krank machen, häufig ohne daß sie die Ursache erkennen.

Andererseits führt das verständliche Bemühen der Betroffenen um bessere Lösungen oft hin zu Ideologien mancher so genannter Baubiologen.

Zwischen diesen Extremen bemühe ich mich um Lösungen, die gesundheitliche Notwendigkeit und handwerkliche Tradition berücksichtigen und durch intensive Aufklärung und Diskussion gerade nicht zu Entmündigung, sondern zu Überzeugung und Selbstentscheidungsfähigkeit der Bauenden führen.

Bestand

Wegen des großen Umfangs an baulichem Bestand sind die Begehrlichkeiten der Baustoff-, Dämmstoff- und Heizungs-Hersteller zusammen mit verantwortungsloser Politik medial präsent und locken die Sanierungswilligen z. B. mit angeblich innovativen Systemen und mit Förderdarlehen, die zwar niedrige Zinsen versprechen, aber dafür übertriebene und naturgesetzlich falsche Anforderungen daran knüpfen. Als Grundlage dafür dient eine weltweite Kampagne suggestiver gesellschaftlicher Irreführung, die z. B. behauptet, das Kohlenstoffdioxid sei ein menschengemachter „Klimakiller“, die Erdhülle sei eine Art „Treibhaus“ und die bestehenden Gebäude grundsätzlich „Energieschleudern“. Über die daraus resultierende Dämmhysterie und die physikalisch und mathematisch gezinkten Berechnungsmethoden werden z. B. Forderungen abgeleitet, die konstruktiv, gesundheitlich, ökonomisch und ökologisch nicht korrekt sind. Auch in diesem Konflikt bemühe ich mich um Lösungen, die die Naturgesetze, vor allem die Entropie, die Qualität des Wohnens und Arbeitens, bauliche Traditionen und die Schönheit vorhandener guter Architektur berücksichtigen, sinnvolle Neuerungen vorsichtig zulassen, Berechnungen und Beratung opportunistischer Ingenieure entlarven und durch intensive Planung, Aufklärung und Diskussion auch in dieser bedenklichen Konstellation zur Selbstentscheidungsfähigkeit der Bauenden führen.